Schülerinnen und Schüler der Comeniusschule zu Gast in der Ev. Wartburggemeinde Frankfurt am Main
Am 7. April 2011 wurden 86 Lehrkräfte aus dem gesamten Gebiet der EKHN durch Kirchenpräsident Dr. Volker Jung in der Ev. Markuskirche Offenbach zur Erteilung von Ev. Religionsunterricht bevollmächtigt. Die Kollekte in Höhe von 660 € ging zur Hälfte an die gastgebende Gemeinde. Mit der anderen Hälfte wurde die Arbeit des Sozialkomitees der Deutschen Evangelischen Oberschule Kairo (siehe oben) unterstützt. Weitere Eindrücke:
SAD i. K. Wilfried Jungbluth - SAD i. K. Dr. Christoph Meier - Dekanin Eva Reiß - Pfarrerin Ursula Trippel - SAD i. K. Manfred Holtze
Prof. Dr. Peter Zimmerling - Manfred Holtze - Schulleiter Norbert Bauer
Pfarrer Claus Munstein - Hermann Grün - Manfred Holtze - Jutta Fehr
Oberstudiendirektor Ulrich Schmidt - Schulamtsdirektor i. K. Manfred Holtze - Professor Dr. Wilhelm Schmid
"Staffelübergabe". Studienleiterin Gabriele Sies übernimmt jetzt die Verantwortung für die Fortbildung der Religionslehrkräfte in der Region Rhein-Main.
Dipl. Pädagogin Christine Born bedachte am 25. Mai 2010 in Stockstadt/Rhein mit Lehrkräften die Frage "Wie kann ich mein Lehrerdasein so gestalten, dass ich mich darin wohl fühle?"
Am 4. Februar 2011 feierte der weit über die Grenzen der EKHN hinaus bekannte, für uns seit vielen Jahren im Rahmen der Lehrerfortbildung tätige Bad Nauheimer Theologe und Ikonenmaler Professor Dr. Helmut Fischer seinen 82. Geburtstag.
1929 in Ölhütten inmitten einer kleinen deutschen Sprachinsel in Nord-Mähren geboren, besuchte Fischer von 1939 bis 1945 das Gymnasium in Mährisch-Trübau. Im April/Mai 1945 wurde er noch in einen Kriegseinsatz verwickelt, musste dann im Lager Littau und außerhalb Zwangsarbeiten verrichten und wurde im August 1946 aus der CSSR ausgewiesen. Sein Abitur konnte er deshalb erst 1949 in Idstein ablegen. Fischer studierte danach Ev. Theologie, Psychologie und Philosophie in Wuppertal, Wien und Marburg. Dem schloss sich die praktisch-theologische Ausbildung an den Theologischen Seminaren in Herborn und Friedberg an. 1958 wurde er zum Doktor der Theologie in Marburg promoviert und zum Pfarrer der EKHN ordiniert. Als solcher war er zunächst in Frankfurt, dann in Altstadt/Hachenburg und von 1963 bis 1976 wieder in Frankfurt tätig. Neben seiner Arbeit in der Evangelisch Französisch-reformierten Gemeinde unterrichtete er als Dozent am Theologischen Konvikt Frankfurt. In dieser Zeit entwickelte und praktizierte er den „Thematischen Dialoggottesdienst“, aus dem der erste „Integrative Kindergarten“ der Bundesrepublik Deutschland hervorging.
Im Herbst 1976 kam Fischer dann in die Wetterau. Er übernahm am Theologischen Seminar Friedberg die Professur für Homiletik und Gottesdienstgestaltung und war viele Jahre lang dessen Direktor. Nach seiner Ruhestandsversetzung im Februar 1991 zog er mit seiner Frau Ursula nach Bad Nauheim, wo er seither freiberuflich als Ikonenmaler, Ikonenlehrer, Autor und Vortragender tätig ist.
Fischer kann auf ein reiches publizistisches Werk zurückblicken. Neben zahlreichen Aufsätzen hat er folgende Bücher veröffentlicht: „Glaubensaussage und Sprachstruktur“ (1972), „Sprachwissen für Theologen“ (1973), „Thematischer Dialoggottesdienst“ (1975), „Trauung aktuell“ (1976), „DieTransaktionsanalyse. Anstöße zu einer kritischen Auseinandersetzung“ (1985), „Die Ikone“ (1989/1995/2001), „Die Welt der Ikonen“ (1996), „Christentum“ (2001; dieses Buch erscheint auch in Korea), „Von Jesus zur Christusikone“ (2005), „Maria im Verständnis der Kirchen und die Gottesmutterikone“ (2006), „Musste Jesus für uns sterben?“ (2008) und „Haben Christen drei Götter?“ (2008). Im Jahr 2009 sind zwei weitere Bücher von Helmut Fischer erschienen: „Schöpfung und Urknall. Klärendes für das Gespräch zwischen Glaube und Naturwissenschaft“ und „Gemeinsames Abendmahl? Zum Abendmahlsverständnis der großen Konfessionen“. Im Jahr 2010 folgten dann "Einheit der Kirche? Zum Kirchenverständnis der großen Konfessionen" und "Die Wunder Jesu", im Jahr 2011 schließlich "Christlicher Glaube - was ist das? Klärendes, Kritisches, Anstöße".
Helmut Fischer ist ein Freund des präzisen Denkens und der klaren Sprache. Mit vorschnellen Antworten gibt er sich nicht zufrieden, auch nicht in Fragen des Glaubens. Diese „philosophische“ Seite Fischers ist gepaart mit einem ausgeprägten Sinn für Spiritualität. Das zeigt sich besonders in seinen ausdrucksstarken Ikonen und in der Art und Weise, wie er seinen Schülern in Malkursen die fremde Welt der Ikonen auch praktisch nahe zu bringen versteht.
Der Versuchung, mit seiner Arbeit den unterschiedlichen menschlichen Sichtweisen rundum entsprechen und damit eine allseitige Zustimmung erheischen zu wollen, ist Helmut Fischer nie erlegen. Gerade auch deswegen sind seine aufklärenden Anstöße von vielen Menschen gern aufgegriffen worden. So kann Helmut Fischer jetzt auf reiche Spuren schauen, die er in seinem bisherigen Wirken hinterlassen hat.
Dipl. Pädagogin Christine Born ging am 19. November 2009 auf einer Gemeinschaftsveranstaltung der Religionspädagogischen Ämter Frankfurt und Offenbach am Main im Großen Saal des Medienhauses der Frage nach: "Wie kann ich mein Lehrerdasein so gestalten, dass ich mich darin wohl fühle?"
Anne Horvath übte am 13. Mai 2009 mit Lehrkräften letztmals Lieder für den Religionsunterricht ein.
Professor Dr. Peter Zimmerling, Universität Leipzig, führte am 11. Mai 2009 in der Johannes-Gutenberg-Schule Gernsheim in Leben und Werk von Charles de Foucauld ein.
Christoph Plath wurde am 15. Dezember 2008 in einem Gottesdienst als Schulpfarrer an der Martin-Niemöller-Schule Riedstadt eingeführt.
"Lieder für den Religionsunterricht". Fortbildung mit Anne Horvath am 17. September 2008 in der Ev. Lauterborngemeinde Offenbach am Main
Fortbildungsveranstaltung mit Professor Dr. Günter Ewald über "Nahtoderlebnisse" am 15. September 2008 in der Johannes-Gutenberg-Schule Gernsheim
Fortbildungsveranstaltung mit Dr. Michael Zimmer, Göttingen, zum Thema "Tinnitus - Leiden als Chance" im Katharina-von-Bora-Haus Offenbach (September 2008)
Lehrerinnen und Lehrer bei einer Fortbildungsveranstaltung mit Professor Dr. Helmut Fischer in der Grundschule Wolfskehlen (Mai 2008)
Lehrerinnen und Lehrer beim Einüben von Liedern für den Religionsunterricht mit Anne Horvath im Mai 2008
Anlässlich von Fortbildungsveranstaltungen versuchten Religionslehrkräfte, das Rätsel des "Undine"-Turms zu lösen. Vergeblich. Der frühere Leiter des Stadtarchivs Hans-Georg Ruppel klärt das Geheimnis nun auf:
Die „Offenbach-Post“ bemängelte 1953 in einem Artikel süffisant, der Undine-Turm (gemeint ist der Turm der auf der Frankfurter Mainseite gelegenen Rudergesellschaft „Undine“) habe weder Eingang noch Treppe zum Turm. Hier sei dem Schreiber die Geschichte des „Turmbaues“ in Erinnerung gerufen, wie sie 1910 in einem Bildband über Offenbach beschrieben wurde: „Nachdem das Bootshaus (im Nordring) durch den Hafenbau vom Main abgeschnitten worden war, beschloss man, auf der Fechenheimer Seite ein neues zu bauen. Dieses wurde am 24. 5. 1903 eingeweiht. Die grosse Bootshalle im Erdgeschoss bildet den Hauptteil des Hauses. Hieran schliesst sich der mit allem Komfort eingerichtete Umkleide- und Doucheraum an. Auf einer grossen Freitreppe kommt man vom Vestibül in den 1. Stock. Hier befindet sich ein grosser Festsaal. Ein Gesellschafts- und Vorstandszimmer schliessen sich daran an. Von dort aus kann man in das Turmzimmer im 2. Stock und von hier aus auf einer Wendeltreppe nach der Plattform des 20m hohen Aussichtsturms gelangen“. Der Zweite Weltkrieg liess das Bootshaus zu einem Trümmerhaufen werden, es blieb nur der ausgeglühte Turm. Am 19. 9. 1948 konnte die Rudergemeinde die Einweihung des wieder erstandenen, bescheideneren Bootshauses feiern. Der alles überragende Turm wurde allerdings im Laufe der folgenden Jahrzehnte so marode, dass er 1994 erst durch eine „Bausteinaktion“ vor dem endgültigen Verfall gerettet werden konnte. Über eine Leiter ist dieses Wahrzeichen ungebrochener Offenbacher Rudertradition auch weiterhin begehbar. Ob Rapunzel ihn jemals als märchenhaftes Ambiente ausersehen wird? Wer weiß... Doch Märchen haben immer ein gutes Ende.